Bibliotheksnachrichten Buchempfehlung

9783836959124&width=70Julie Volk

Guten Morgen, kleine Straßenbahn

Bilderbuch ohne Worte

Früh am Morgen, wenn es auf den Straßen noch still ist, wenn die Sonne die schlafenden Häuser in goldenes Licht taucht und der Straßenkehrer das Trottoir fegt, erwacht der Straßenbahnfahrer. In Ruhe zieht er sich an und fährt mit seiner kleinen Bahn in den Tag hinein. Die Fischfrau steigt zu, der Junge mit dem kleinen Riesenrad und die Oma, die strickt und strickt. Wer hat welches Ziel? Durch welche Straßen, welche Stadtviertel führt der Weg? Einfach einsteigen und mitfahren! So friedlich sich die Bahn durch die Stadt bewegt, so unzählig viele Geschichten haben die Fahrgäste, die Häuser und Gassen zu erzählen.

Das mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2017 ausgezeichnete Bilderbuch begeistert mit seiner stimmungsvollen Bildsprache, der Vielzahl an Gesprächsanlässen und Geschichten, sodass wir morgen gerne wieder eine Runde mitfahren!

Cornelia Gstöttinger


Das Buch steht Ihnen in der Mediathek zur Ausleihe zur Verfügung!

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Österreichischer Buchpreis Longlist 2017

Folgende nominierten Titel der Longlist für den Österreichischen Buchpreis 2017 stehen für Sie in der Mediathek zur Verfügung:

Cover_Knecht_Alles-über-Beziehungen-390x623Alles über Beziehungen

Viktor ist ein Mann mit durchschnittlichen Problemen: Er wird demnächst fünfzig, er hat hohen Blutdruck, fünf Kinder, zwei Exfrauen und eine Lebensgefährtin, die nicht immer so glücklich wie er selbst damit ist, dass er gerade Festival-Intendant wurde. Und er hat eine heimliche Leidenschaft: noch mehr Frauen. Viktor fühlt sich interessant und wie scharf gestellt durch die Frauen, mit denen er Sex hat: Josi und Helen, Anja, Camille, Lisbeth und noch ein paar andere. Die Frauen wiederum haben ihre eigenen Geschichten und entsprechende Gründe, warum sie sich mit einem wie Viktor einlassen – oder auch nicht mehr. Magda, seine Lebenspartnerin, die endlich geheiratet werden will, ahnt davon nichts, und so schwebt über allem eine große Bedrohung: dass Viktor auffliegt und all seine schönen Rechtfertigungen und feinen Begrifflichkeiten von Treue, Komplizenschaft und Loyalität gleich mit. Denn: Was ist das, Treue? Ist jedes Fremdgehen auch ein Betrug? Und: Existiert etwas Derartiges wie eine perfekte, glückliche, ehrliche Beziehung überhaupt?
Doris Knecht erzählt furchtlos, manchmal frivol, stets aber extrem unterhaltsam von Viktor und den Frauen – und verrät im mitreißenden Knecht-Sound nebenher viel darüber, wie moderne Menschen lieben und was passiert, wenn sie damit aufhören.

Doris Knecht

Doris Knecht, geboren in Vorarlberg, ist Kolumnistin («Kurier», «Falter») und Schriftstellerin. Ihr erster Roman, «Gruber geht» (2011), war für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde fürs Kino verfilmt. Für «Besser» (2013) erhielt sie den Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag. Zuletzt erschien ihr vielgelobter Roman «Wald» (2015). Doris Knecht lebt in Wien und im Waldviertel.



Fortuna_Cover-groß-390x623Fortuna

Originell, verspielt, gescheit: Franz Schuhs Betrachtungen über das Glück

„Ich schreibe über das Glück“, schreibt Franz Schuh, „erstens weil ich Glück hatte, und zwar so viel, dass ich damit dem unvermeidlichen Unheil trotzen kann. Zweitens weil ich den Eindruck habe, dass das Glücksstreben alle Menschen gemeinsam haben, dass aber das Glück die Menschen auch voneinander trennt, weil nicht alle, wahrscheinlich nur die wenigsten Menschen halbwegs glücklich sind.“ Im Wort „Glück“ fließt vieles von dem ineinander, was man von der menschlichen Existenz wissen kann und vielleicht sogar wissen sollte. Von der Ablehnung des Wortes bis zu seiner spekulativen Ausbeutung und zur endgültigen Banalisierung reicht die Bandbreite dieser Betrachtungen zur Philosophie des Glücks.

Franz Schuh

1947 in Wien geboren, studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik. Er ist Lehrbeauftragter an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und Kolumnist für Zeitschriften und Rundfunkstationen. Er erhielt u. a. 2006 den Preis der Leipziger Buchmesse und 2011 den Österreichischen Kunstpreis. Bei Zsolnay erschienen zuletzt Der Krückenkaktus. Erinnerungen an die Liebe, die Kunst und den Tod (2011) und Sämtliche Leidenschaften (2014).



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Tiere für Fortgeschrittene

»Wer die Welt so anlächelte, musste eine Schraube locker haben. Oder ein Schutzblech zu wenig über der Seele.«

Raupen, die sich ihr eigenes Grab schaufeln, Haie, die künstlich beatmet werden, Enten, die noch im Schlaf nach Fressfeinden Ausschau halten, Schafe, die ihre Wolle von selbst abwerfen. Jede von Eva Menasses Erzählungen geht von einer kuriosen Tiermeldung aus und widmet sich doch ganz der Gattung Mensch. Wie in ihrem ersten, hochgelobten Erzählungsband »Lässliche Todsünden« studiert sie ihre Objekte mit einem liebevollen und unerbittlichen Forscherinnenblick.

Ein alter Despot, der sich gegen jede Veränderung wehrt, kann nicht verhindern, dass die Demenz seiner Frau auch die eigene Vergangenheit löscht. Einer engagierten Mutter, die ein muslimisches Kind gegen Anfeindungen in Schutz nimmt, verschwimmen schließlich selbst die Grenzen zwischen Gut und Böse, Richtig und Falsch. Eine Frau realisiert, wie sehr das Schicksal ihres Vaters sie geprägt hat, in ihren Marotten ebenso wie in ihren tiefsten Ängsten. Und eine Gruppe handverlesener Künstler und Wissenschaftler probt in südländischer Gluthitze eine groteske Revolution.

Jahrelang hat Eva Menasse Tiermeldungen gesammelt, die ihr, wie umgekehrte Fabeln, etwas über menschliche Verhaltensweisen zu verraten schienen. Wer daran Vergnügen hat, kann teilhaben am Gestaltungsprinzip ihrer Erzählungen, indem er Mustern und Motiven nachspürt. Alle anderen Leser werden sich, wie bei Menasses bisherigen Büchern, von ihrem erzählerischen Talent mitreißen lassen, einer Mischung aus pointiertem Witz, Geheimnis und melancholischem Ernst.

Eva Menasse

geboren 1970 in Wien, lebt seit 2003 als freie Schriftstellerin in Berlin. Ihr Debütroman »Vienna« sowie ihre folgenden Erzählungen und Essays waren bei Kritik und Lesern ein großer Erfolg. Für ihren Roman »Quasikristalle« wurde sie mit dem Gerty-Spies-Literaturpreis, dem österreichischen Alpha-Literaturpreis sowie dem Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln ausgezeichnet. 2015 war sie Stipendiatin der Villa Massimo in Rom und erhielt für ihr bisheriges Werk den Jonathan-Swift-Preis für Satire und Humor.

Bibliotheksnachrichten Buchempfehlung

9783423281072&width=70Jussi Adler Olsen

Selfies

Thriller

592 Seiten

Der siebte Fall für das Sonderdezernat Q
Vizepolizeikommissar Carl Mørck wird zur Aufklärung eines brutalen Todesfalls von der Mordkommission in Kopenhagen hinzugezogen. Wie sich herausstellt, gibt es eine Verbindung zu einem mehrere Jahre zurückliegenden und ausgesprochen brisanten cold case, aus dem sich schwerwiegende Konsequenzen für die aktuellen Ermittlungen ergeben. Ausgerechnet jetzt geht es Carls Assistentin Rose sehr schlecht. Sie wird von grauenhaften Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht. Rose kämpft mit aller Macht dagegen an und gegen das Dunkel, in dem sie zu ertrinken droht. Welche Rolle spielen die jungen Frauen Michelle, Jasmin und Denise, die sich zu einem starken und hochexplosiven Kleeblatt verbündet haben?

Der Dänische Bestsellerautor schürt im jüngsten Band nicht nur die Neugier, wie es mit seinem einzigartigen Ermittlerteam wohl privat weitergehen wird, sondern packt auch massive Gesellschaftskritik über die selbstverliebte Selfie-Generation, deren Hang zur Selbstdarstellung und zu unverhältnismäßigem Konsum, hinein. Diese spannende Fortsetzung dieser Serie ist sehr zu empfehlen!

Cornelia Gstöttinger


Das Buch steht Ihnen in der Mediathek zur Ausleihe zur Verfügung! Auch ist der Titel über die Onleihe als e-book erhältich!

Bibliotheksnachrichten Buchempfehlung

9783498000974&width=70Paul Auster

4 3 2 1

Roman

1258 Seiten

„4 3 2 1 – das sind 4 Variationen eines Lebens: Archibald Ferguson, von allen nur Archie genannt, wächst im Newark der 1950er-Jahre auf. ‚Was für ein interessanter Gedanke‘, sagt er sich als kleiner Junge, ’sich vorzustellen, wie für ihn alles anders sein könnte, auch wenn er selbst immer derselbe bliebe“. Im Verein mit der höheren Macht einer von Paul Auster raffiniert dirigierten literarischen Vorsehung entspinnen sich nun vier unterschiedliche Versionen von Archies Leben: provinziell und bescheiden; kämpferisch, aber vom Unglück verfolgt; betroffen und besessen von den Ereignissen der Zeit; künstlerisch genial begabt und nach den Sternen greifend.

Paul Auster ist ein Meister des Erzählens, ein Meister der verschachtelten, sich über unzählige Zeilen ergießenden Sätze und er lässt die Leser und Leserinnen tief eintauchen in die vier Leben seines Protagonisten im von gesellschaftlichen Umbrüchen gezeichneten Amerika. Ein großartiges, mitreißendes und raffiniertes Buch, dessen nicht unbeträchtlicher Umfang keinen Leser/keine Leserin abschrecken sollte, da jede einzelne Seite Lesegenuss pur bietet. Sehr empfehlenswert!

Michaela Grames


Das Buch steht Ihnen in der Mediathek zur Ausleihe zur Verfügung!

Deutscher Buchpreis 2017 Longlinst

Folgende nominierten Titel der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2017 können Sie ab sofort in der Mediathek ausleihen:


Prosser_Phantome_CoverPhantome

„Bosnien und Wien, der blutige Krieg und das prekäre Leben im Frieden: Robert Prosser erzählt kenntnisreich, vielstimmig und mit großer Empathie von Menschen zwischen zwei Welten. Es ist bewundernswert, wie er diese beiden Welten aufeinander zu beziehen weiß und uns in die Abgründe von Menschen blicken lässt, die in der Seele verwundet bleiben. Er zeigt, wie die Vergangenheit fortschmerzt und wie schwer es für den einzelnen sein kann, sich seine Gegenwart zu erringen. Es ist mir kein Roman eines jungen Autors bekannt, der sich so ernst und leidenschaftlich mit der europäischen Wunde Bosnien auseinandersetzt.“ Karl-Markus Gauß

Robert Prosser

Robert Prosser, geboren 1983 in Alpbach/Tirol, lebt dort und in Wien. Studium der Komparatistik und Kultur- und Sozialanthropologie. Aufenthalte in Asien, in der arabischen Welt und in England. Osterreichischer Kurator von Babelsprech zur Förderung junger deutschsprachiger Dichtung. Er wurde unter anderem mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Land-Niederösterreich-Literaturpreis und Publikumspreis Wartholz 2016, Grenzgänger-Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung 2014, Aufenthaltsstipendium am Literarischen Colloquium Berlin 2014, Reinhard-Priessnitz-Preis 2014. 2013 erschien sein Debutroman Geister und Tattoos und er fungierte als Mitherausgeber von Lyrik von Jetzt 3 (Wallstein, 2015).


HELFER_SCHAU_MICH_AN_COVERSchau mich an, wenn ich mit dir rede!

So möchte man nicht leben. Aber so wird gelebt. Monika Helfer schaut genau hin, und sie entdeckt Menschen.
Vev ist ein Scheidungskind, ihre Familie ist größer, als sie es schon einmal war. Da ist die Mutter, Sonja, die auch mithilfe von Drogen nicht recht über die Scheidung hinwegkommt, und da ist ihr Neuer, den alle nur The Dude nennen, einer, der die Dinge in die Hand nimmt und aufräumt in Sonjas Leben. Und da ist Milan, Vevs Vater, der zu Natalie und ihren beiden Töchtern zieht, aber auch in seiner neuen Familie nicht den richtigen Platz findet. Sie alle gehören irgendwie zusammen, weil sie nicht voneinander loskommen. Und Vev? Und die anderen Kinder? Die Kinder lernen schnell, wie das Spiel läuft, und spielen es bald besser als die Erwachsenen.
Es sind skandalös alltägliche Verhältnisse, die Monika Helfer in den Blick nimmt. Sie geht nahe heran an die Menschen, die darin leben, die mit sich und den anderen zurechtzukommen versuchen. Ihr Blick ist entlarvend, aber auch voller Empathie, schonungslos, aber immer im Dienst der Aufrichtigkeit. Und was aus größerer Entfernung wie eine Familie aussieht, ist bei näherer Betrachtung eben oft nicht mehr als ein fein austariertes System von Eigeninteressen.

Monika Helfer

geboren 1947 in Au (Bregenzerwald), lebt als Schriftstellerin in Hohenems, Vorarlberg.

Sie hat Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht, u.a. »Bevor ich  schlafen kann« (2010) und »Die Bar im Freien« (2012).

Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Robert-Musil-Stipendium 1996, Österreichischer Würdigungspreis für Literatur 1997, Johann-Beer-Literaturpreis 2012.


Luescher_Kraft_CoverKraft

Richard Kraft, Rhetorikprofessor in Tübingen, unglücklich verheiratet und finanziell gebeutelt, hat womöglich einen Ausweg aus seiner Misere gefunden. Sein alter Weggefährte István, Professor an der Stanford University, lädt ihn zur Teilnahme an einer wissenschaftlichen Preisfrage ins Silicon Valley ein. In Anlehnung an Leibniz‘ Antwort auf die Theodizeefrage soll Kraft in einem 18-minütigen Vortrag begründen, weshalb alles, was ist, gut ist, und wir es dennoch verbessern können. Für die beste Antwort sind eine Million Dollar ausgelobt. Damit könnte Kraft sich von seiner anspruchsvollen Frau endlich freikaufen …
Komisch und böse erzählt Jonas Lüscher in diesem Roman von einem Mann, der vor den Trümmern seines Lebens steht, und von einer zu jedem Tabubruch bereiten Machtelite, die scheinbar nichts und niemand aufhalten kann.

Jonas Lüscher

geboren 1976 in der Schweiz, wuchs in Bern auf, wo er 1994 – 1998 am Evangelischen Lehrerseminar Muristalden zum Primarlehrer ausgebildet wurde. Nach einigen Jahren als Stoffentwickler und Dramaturg in der Münchner Filmwirtschaft studierte er an der Hochschule für Philosophie München (2005 bis 2009). Nebenbei arbeitete Lüscher als freiberuflicher Lektor.
Sein Studium schloss er 2009 mit der Erlangung des Magistergrades ab. Anschließend folgten zwei Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften (TTN) der LMU München, gleichzeitig arbeitete er als Ethiklehrer an der Staatlichen Wirtschaftsschule München/Pasing.
2011 wechselte Jonas Lüscher an die ETH Zürich. Er schrieb dort bei Michael Hampe an einer Dissertation über die Bedeutung von Narrationen für die Beschreibung sozialer Komplexität vor dem Hintergrund von Richard Rortys Neo-Pragmatismus. 2012/13 verbrachte er, mit einem Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds, neun Monate als Visiting Researcher am Comparative Literature Department der Stanford University. Zum Jahresende verließ Lüscher die ETH, ohne seine Dissertation abzuschließen.
Lüscher lebt seit 2001 in München.
„Frühling der Barbaren“ wurde 2013 für den Deutschen Buchpreis nominiert, ebenso für den Schweizer Buchpreis.
2013 erhielt er den Franz-Hessel-Preis, den
Berner Literaturpreis und den Bayerischer Kunstförderpreis, 2016 den Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster.


Franzobel_128x209_Das Floß der Medusa.inddDas Floß der Medusa

18. Juli 1816: Vor der Westküste von Afrika entdeckt der Kapitän der Argus ein etwa zwanzig Meter langes Floß. Was er darauf sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: hohle Augen, ausgedörrte Lippen, Haare, starr vor Salz, verbrannte Haut voller Wunden und Blasen … Die ausgemergelten, nackten Gestalten sind die letzten 15 von ursprünglich 147 Menschen, die nach dem Untergang der Fregatte Medusa zwei Wochen auf offener See überlebt haben. Da es in den Rettungsbooten zu wenige Plätze gab, wurden sie einfach ausgesetzt. Diese historisch belegte Geschichte bildet die Folie für Franzobels epochalen Roman, der in den Kern des Menschlichen zielt. Wie hoch ist der Preis des Überlebens?

Franzobel

geboren 1967 in Vöcklabruck, ist einer der populärsten und polarisierendsten österreichischen Schriftsteller. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 1995 den Ingeborg-Bachmann-Preis und 2002 den Arthur-Schnitzler-Preis. Bei Zsolnay erschienen zuletzt die Krimis “ Wiener Wunder“ (2014) und  “ Groschens Grab“ (2015) sowie 2017 sein Roman “ Das Floß der Medusa„.